Gespeichert von 00gs23 am Fr., 21.01.2022 - 15:21
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Tätigkeitsbereiche

  • Monitoring der Aktivitäten zur Vermittlung von Informationskompetenz an deutschen Schulen und (Fach-)Hochschulen: Das Monitoring soll auf der Plattform www.informationskompetenz.de stattfinden. Eine Überarbeitung des Portals ik.de ist sowohl unter qualitativen als auch quantitativen Gesichtspunkten (u. a. Schulungsstatistik) notwendig. Die Kommission schlägt eine jährliche Best Practice-Ausschreibung zur Ermittlung und Darstellung aktueller Themenschwerpunkte im Bereich der Informationskompetenz vor. Studien zur Informationskompetenz unter fachlicher Betreuung werden begrüßt.
  • Zentraler Ansprechpartner z.B. für HRK, wissenschaftliche Fachgesellschaften, bibliothekarische Ausbildungsstätten, Vertreter der Bildungspolitik: Die Kommission sieht es als ihre Aufgabe an, mit den bibliothekarischen Gremien Kontakt aufzunehmen und die Eigenpräsentation sowie die Kommissionsarbeit gegenüber den wissenschaftlichen und politischen Vertretern abzustimmen. Mit der Hochschulrektorenkonferenz haben bereits Gespräche stattgefunden. Als konkrete Maßnahme zur Profilierung und zur stärkeren Verankerung von Informationskompetenz im bibliothekarischen Leistungsspektrum wird ein Round-Table-Gespräch mit den Ausbildungsstellen zum Thema „Qualifikationsprofil Teaching Librarian“ geplant.
  • Anregung von Förderprogrammen und Einwerbung von Drittmitteln für Projekte zur Erprobung und Evaluierung von Maßnahmen: Projektbezogene Studien zur Informationskompetenz sollen möglichst in Kooperation mit Partnern aus Forschung und Hochschulen (z.B. DIPF, ZPID) realisiert werden.
  • Einwerben von Ressourcen zur kontinuierlichen Pflege und Weiterentwicklung des Portals www.informationskompetenz.de: Das Portal soll eine zentrale Austauschplattform für Bibliotheken werden bzw. bleiben. Hierzu sind eine quantitative und qualitative Weiterentwicklung, ein technischer Relaunch und eine Zukunftssicherung erforderlich.  
  • Planung und Durchführung von Tagungen zu aktuellen Fragestellungen: Workshops, Round-Table-Veranstaltungen, Beteiligung an (oder evtl. auch Initiierung von) internationalen Tagungen sollen Impulse von Bibliothekaren für Bibliothekare geben. Deshalb sollen regelmäßig Tagungen und/oder Fortbildungsveranstaltungen zur Informationskompetenz, ggfs. auch in Kooperationen mit bibliothekarischen Verbänden im benachbarten deutschsprachigen Ausland Österreich und Schweiz, aber auch anderen EU-Ländern realisiert oder unterstützt werden. 
  • Entwicklung von Angeboten für Lehrende, Forschende sowie Nachwuchswissenschaftler: Die Materialdatenbank auf der Plattform www.informationskompetenz.de soll reorganisiert werden, um eine differenzierten, leichteren Zugriff durch unterschiedliche Nutzergruppen (Schüler, Studierende, Lehrer, Dozenten, Bibliothekare, etc.) zu ermöglichen und so die Akzeptanz sowie die Sichtbarkeit zu steigern.
  • Verankerung von Informationskompetenz in den Curricula möglichst aller Bildungsebenen: Um dieses Hauptziel zu erreichen sollen insbesondere Kontakte zu den Fachverbänden ausgebaut und zu den Akkreditierungsinstitutionen für Studiengänge hergestellt werden.
  • Definition von fachspezifischen Anforderungen in Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftlern: Informationskompetenz muss auf die unterschiedlichen Anforderungen der Fächer angepasst und in Standards mit Beispielen konkretisiert werden. Dabei wird auch eine Differenzierung nach Niveau erforderlich sein. Entsprechende Aktivitäten werden von der Kommission initiiert und unterstützt.
  • Einbeziehung von rechtlichen, organisatorischen und politischen Aspekten der Verwertung von Information und speziell des Publikationswesens: Die Kommission wird bei ihren Aktivitäten zur Konkretisierung von Standards und zur Entwicklung von Materialien auch die individuelle und organisatorische Weiter- und Nachnutzung von Informationen berücksichtigen. Der Publikationsprozess wird als wichtiger Bestandteil der Informationskompetenz gesehen. Bei Ihren Aktivitäten wird die Kommission auch mit anderen bibliothekarischen Gremien zusammenarbeiten.  
  • Erarbeitung eines Referenzrahmens zur Informationskompetenz: Die Weiterentwicklung und Fortführung des bereits vorliegenden Referenzrahmens für alle Bildungsebenen wird ein Kernthema der Kommissionsarbeit sein. Die Kommission strebt hierzu einen Informationsaustausch/Treffen unter den bestehenden Arbeitsgruppen und Netzwerken zur IK an. 
  • Initiierung von Publikationen: Die Kommission die Ergebnisse ihrer Aktivitäten publizieren und ergänzende Publikationen anregen.  
  • Zusammenarbeit mit anderen Kommissionen von dbv, BIB, und VDB sowie anderen Fachgremien des Bibliothekswesens: Die Kommission wird ihre Aktivitäten systematisch mit anderen Kommissionen und bibliothekarischen Gremien abstimmen, um so eine nachhaltige Wirkung ihrer Arbeit zu erzielen.

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Diese Fachkommission von dbv und VDB widmet sich dem Thema Informationskompetenz und Bibliotheken.