Gespeichert von 00gs23 am Fr., 11.12.2020 - 09:48
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Im Jahr 2020 haben der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) und die Deutsche Telekom Stiftung erstmals die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ verliehen. Der Preis würdigt Bibliotheken aller Sparten in Städten und Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohner*innen. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis werden die vorbildliche und innovative Bibliotheksarbeit, Veranstaltungs- und Bildungsangebote, Integrationsmaßnahmen sowie die Vermittlung von Informationskompetenz ausgezeichnet. Er soll einen Beitrag zum Image von Bibliotheken in kleinen Kommunen und Regionen leisten und der Motivation der Bibliotheken im Wettbewerb um Qualität und Innovation dienen.

Vorschlagsberechtigt sind die Sektionen, Landesverbände und Kommissionen des dbv sowie die Jurymitglieder. Eine Eigenbewerbung ist ebenfalls möglich. Bewerbungen können wiederholt eingereicht werden.

Die unabhängige Jury, der bis zu zwei weitere Mitglieder ohne Stimmrecht angehören können (u.a. Bundesgeschäftsführerin des dbv ex officio), trifft ihre Entscheidung über die beim dbv eingereichten Vorschläge auf der Grundlage von Bewerbungen und nach Möglichkeit von Ortsbesichtigungen. Mitglieder des Bundesvorstandes und des Präsidiums des Deutschen Bibliotheksverbandes können bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt werden. Bewerbungen sind erst in dem Jahr möglich, das der aktiven Vorstands- oder Präsidiumstätigkeit folgt. Die Preisverleihung erfolgt am Ort der ausgezeichneten „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“.

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Ausschreibung "Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2024"
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Die Deutsche Telekom Stiftung und der dbv haben auch für 2024 wieder die Auszeichnung "Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen" ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 31.03.2024. Nachfolgend finden Sie die Ausschreibung zum Download sowie den Link zum Bewerbungsformular.

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Hier gelangen Sie zum Bewerbungsformular für die Auszeichnung "Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2024".

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Jurymitglieder
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Die Jury besteht aus einem Vertreter der Bundesregierung, einem Vertreter der Kultusministerkonferenz, einem Vertreter des Deutschen Städtetages, einem Vertreter der Deutsche Telekom Stiftung, einem Vertreter des Dachverbandes Bibliothek & Information Deutschland (BID), dem Präsidenten des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) sowie zwei Mitgliedern des Bundesvorstandes des dbv.

Vorsitz: Dr. Frank Mentrup Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe

Dr. Ekkehard Winter Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung

Dr. Barbara Wildenhahn Vertreterin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Referat 322 - Frühe Bildung

N. N. Vertreter*in der Kultusministerkonferenz

Dr. Michaela Stoffels Vertreterin des Deutschen Städtetages Referentin Kulturelle Bildung / Erinnerungskultur

Dr. Ulla Wimmer Vertreterin von Bibliothek & Information Deutschland (BID) Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Volker Heller Vertreter des Bundesvorstandes des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) Vorstand / Generaldirektor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Reinhard Altenhöner Vertreter des Bundesvorstandes des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) Ständiger Vertreter des Generaldirektors der Staatsbibliothek zu Berlin - PK

Prof. Dr. Birgit Mandel Institut für Kulturpolitik Universität Hildesheim

Dr. Holger Krimmer Von Amts wegen ohne Stimmrecht Bundesgeschäftsführer des Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv)

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Zusammenfassung

Mit ihrer Bewerbung hat die Stadt- und Schulbücherei Lauenburg in eindrucksvoller Weise dargelegt, wie auch eine Bibliothek in einer Kleinstadt wirkungsvolle und innovative Dienstleistungen und Angebote für ihre Kund*innen entwickeln und vorhalten kann. Schon die optische Qualität der Bewerbung zeigt deutlich, dass diese Bibliothek außergewöhnlich ist.

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Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2023 - Stadt- und Schulbücherei Lauenburg
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Ganz besonders auszeichnungswert ist die konsequente Strategie der Bibliothek zur Einführung technikbezogener und digitaler Angebote. Seit 2018 versteht sie sich als „Digitaler Knoten“. In den Räumen der Bibliothek können Laptops und Tablets für vielfältige Anwendungen genutzt werden; sie bietet Erfahrungszugang zur Virtual Reality. Mit einem Makerspace, mit Gaming-Angeboten und mit Veranstaltungen zur Robotik, vor allem für Kinder, ermöglicht sie es ihren Kund*innen, praktische Erfahrungen mit neuer und neuester Technik zu sammeln. Insgesamt ist das innovative Angebot aus den und für die MINT-Bereiche für eine so kleine Einrichtung herausragend und zeigt die Intention der Bibliothek, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Hier zeigt sich auch, wie wichtig es ist, eine zukunftsweisende Bibliotheksstrategie zu haben und diese konsequent umzusetzen.

Weiterhin bietet die Stadt- und Schulbücherei Lauenburg aber auch die traditionellen Dienstleistungen an – in hoher Qualität und auf der Höhe der modernen Bibliothekspraxis. Leseförderung wird auf der Basis des Spiralcurriculums in vielfältiger Weise umgesetzt; hier führt die langfristige Kooperation und Vernetzung mit den Schulen des Einzugsbereiches zu den hohen Nutzungszahlen. Der Einsatz von sogenannten Vorlesehunden, die Kindern die Hemmungen beim Vorlesen und Artikulieren nehmen sollen, ist in Deutschland noch längst nicht so verbreitet, wie in anderen Ländern – in der Stadt- und Schulbücherei Lauenburg werden solche Hunde für die Leseförderung eingesetzt.

Die Räumlichkeiten der Bibliothek laden ein zum Arbeiten, sogar in Co-Working Spaces, zum Entspannen und zur Kommunikation. Dafür gibt es eine Anzahl von einladenden Möbeln, die die Aufenthaltsqualität steigern. Eine „Bibliothek der Dinge“, aus der Gegenstände entliehen werden können, die nicht dauerhaft gebraucht werden, regt im Sinne der Nachhaltigkeit an, sich mit neuen und bewährten Alltagsinstrumenten zu beschäftigen, ohne sie besitzen zu müssen.

Die attraktiven Angebote der Stadt- und Schulbücherei Lauenburg, die von einem kleinen engagierten Team erarbeitet und auf dem neuesten Stand gehalten werden, erfahren eine sehr hohe Akzeptanz bei den rund 11.000 Einwohner*innen der Stadt.

Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2023 statt.

Nähere Informationen zur Stadt- und Schulbücherei Lauenburg

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Preisverleihung
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Am 20.10.2023 fand die Preisverleihung zur "Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2023" in der Aula der Weingartenschule Lauenburg statt. Überreicht wurde die Auszeichnung von Dr. Frank Mentrup, Präsident des dbv, und Jacob Chammon, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung, an Uta Silderhuis, Leiterin der Stadt- und Schulbücherei Lauenburg, und ihr Team.

Ein Video zur Preisverleihung können Sie hier anschauen.

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Shortlist 2023
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Neben dem Preisträger, die Stadt- und Schulbücherei Lauenburg, haben es 2023 die folgenden sieben Bibliotheken in die Endrunde der Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ geschafft:

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Bisherige Preisträger und Shortlists
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Preisträger 2022
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Uwe Johnson-Bibliothek in Güstrow
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„Die große überregionale Berichterstattung zur Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022“ hat die vielen Nutzer*innen der Uwe Johnson-Bibliothek stolz auf „ihre Bibliothek“ gemacht. Auch die vielen kleinen Bibliotheken im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern freuen sich sehr darüber, dass dadurch die Aufmerksamkeit auf die Arbeit der Bibliotheken im Land und auf die Leistungsfähigkeit der „Kleinen“ allgemein gelenkt wurde: Eine Bestätigung der guten Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern und der Vorreiterrolle einer so kleinen Einrichtung wie der unseren. Das hat viele kommunalen Unterstützer*innen noch in ihrer Bindung zur Bibliothek bestärkt. …und unsere Nutzer*innen freuen sich über die Erfüllung des langen Wunschzettels, der uns durch das Preisgeld ermöglicht wurde!“
Quelle
Dr. Tilmann Wesolowski, Leiter der Uwe Johnson-Bibliothek in Güstrow
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Die Uwe Johnson-Bibliothek in Güstrow erhält den Preis „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ 2022 für ihr vorbildliches Gesamtkonzept der „modularen TechnotThek“, das sowohl die Mediengrundversorgung als auch die innovative Vermittlung von Medienbildung zeitgemäß umsetzt. Ziel des Konzeptes ist es, digitales und technisch-naturwissenschaftliches Lernen zusammenzudenken und in die Bibliotheksarbeit zu integrieren. Dabei setzt die Bibliothek stark auf die Kooperation und das Teilen von Inhalten und Ressourcen mit anderen Bibliotheken über die Region hinaus. Als zentraler Veranstaltungs- und Begegnungsort ist die Bibliothek ein wichtiger „Dritter Ort“ für die Region.

Eine „Bibliothek der Dinge“ zur Ausleihe, ein Makerspace mit 3D-Druckern und dazugehörigen CAD-Programmen, ein Smartboard und Lasercutter, bis hin zu kleinen Probier-Stationen mit Lernrobotern, Einführungen in das Programmieren, Film- und Technikworkshops sowie Kurse zum Recherchetraining bilden die Komponenten dieses Gesamtkonzepts der Bibliothek. 2022 wurde die Uwe Johnson-Bibliothek auch mit dem 1. Preis im Best-Practice-Wettbewerb für Informationskompetenz von dbv und VDB ausgezeichnet.

Hervorzugeben ist, dass die Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow ihr auf räumliche Flexibilität angelegtes Konzept zur Informationskompetenz von Anfang an so entwickelt hat, dass es auch von anderen mittleren und kleineren Bibliotheken übernommen werden kann. Das modulare Konzept aus Güstrow wird bereits in einer Partnerbibliothek umgesetzt und nun für die Nachnutzung an mehreren anderen Orten vorbereitet. Damit hat die Uwe Johnson-Bibliothek Vorbildcharakter für kleine und mittlere Bibliotheken in ländlich geprägten Regionen. Auch die von Güstrow initiierte bundesweite Kooperation mit anderen Mittelzentrumsbibliotheken ist beispielgebend.

Zur Webseite der Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow

Preisverleihung

Die Presiverleihung fand am 22. Oktober 2022 in Güstrow statt. Den Preis übergaben Dr. Frank Mentrup, Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes, und Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung.

Zur Verleihung sagte Dr. Frank Mentrup, Juryvorsitzender und Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes: „Gerade in ländlichen Regionen sehen wir, welche wichtige Rolle Bibliotheken bei der Versorgung von Medien und der Förderung von Medienkompetenz übernehmen. Um in die Region hineinzuwirken, müssen sich Bibliotheken breit aufstellen und mit anderen kooperieren. Dafür steht die Uwe Johnson-Bibliothek der Barlachstadt Güstrow. Mit ihren Angeboten, Services und flexibel nutzbaren Räumen hat sie sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven ‚Dritten Ort‘ für die Region entwickelt. Ich gratuliere der Bibliothek sehr herzlich zur Auszeichnung ‚Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022‘!“

Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung und Mitglied der Jury, erklärte: „Die Bibliothek in Güstrow denkt digitales und technisch-naturwissenschaftliches Lernen zusammen und verbindet die Vermittlung von Medienkompetenz mit Angeboten zum Anfassen und bibliothekspädagogischen Bausteinen. Vor allem mit ihrem modularen Konzept der Technothek zeigt sie, dass innovative Bibliotheksarbeit auch von kleinen Bibliotheken umgesetzt werden kann. Ländliche Räume brauchen solche Vorbilder.“

Dr. Tilmann Wesolowski, Bibliotheksverantwortlicher der Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow: „Wir sind stolz und froh über die Ehre ‚Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022‘. Gerade für kleinere Bibliotheken ist es enorm schwer, Medienbildung und Mediengrundversorgung in der Zeit des digitalen Wandels zeitgemäß und innovativ anzubieten. Erleichtert wird uns dies durch tolle und vielfältige Partnerschaften. Durchhalten lässt uns die Hoffnung, dass Öffentliche Bibliotheken nicht nur Verpflichtung für die Informationsfreiheit, sondern auch einmal Pflichtaufgabe der Kommunen sein könnten. Und Lohn ist uns die Dankbarkeit der Bürger*innen, die wir jeden Tag erleben dürfen.“

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Bei der Preisverleihung der Bibliothek des Jahres in Güstrow wird eine Rede gehalten.
Presiverleihung Bibliothek des Jahres in Güstrow. Mitarbeiterinnen stehen mit Urkunde zusammen.
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Shortlist 2022
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Neben dem Preisträger, der Uwe Johnson-Bibliothek aus Güstrow, haben die folgenden 12 Bibliotheken es in die Endrunde der Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022“ geschafft:

Im Rahmen der BiblioCon 2023 in Hannover organisierte der Deutsche Bibliotheksverband ein World Café unter dem Titel „Neue preiswürdige Ideen für öffentliche Bibliotheken: Bibliotheken auf der Shortlist ‚Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022‘. Dabei kamen die Bibliotheksleiter*innen der Bibliotheken aus Alzenau, Braunlage, Lauenburg, Eisleben, Sömmerda und Vreden sowie Vertreter*innen der sechs Kommunen miteinander sowie interessierten Teilnehmenden ins Gespräch und tauschten sich über ihre Projekte und die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik aus.

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Konferenzsall in dem etwa 40 Personen an runden Tischen sitzen und miteinander sprechen.
Gruppenfoto von 12 Personen, alle lächeln in die Kamera.
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Preisträger 2021
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Bibliotheks- und Informationszentrums Haßfurt
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„Die Nachricht, dass wir die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres 2021 in kleinen Kommunen und Regionen“ gewonnen haben, war für alle Bibliotheksmitarbeiterinnen eine große Ehre. Es ist eine wahnsinnige Ermutigung zu sehen, dass unsere ganze Arbeit und unser Engagement, vor allem auch bei erschwerten Bedingungen der Pandemie, Wertschätzung erleben und die Bibliothek auch im ländlichen Raum in diesen Zeiten von Relevanz ist. Der Preis hat einen bleibenden Eindruck bei unseren Lokalpolitikern hinterlassen. Mit dem Preisgeld wird ein Gemeinschaftsprojekt mit der Realschule vor Ort und dem Kreismedienzentrum unterstützt, das digitale Kompetenz bei Jugendlichen fördert.“
Quelle
Annelie Ebert, Leiterin des Bibliotheks- und Informationszentrums Haßfurt
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Das BIZ Haßfurt zeichnet sich vor allem durch seine vorbildlichen Kooperationsaktivitäten mit mehreren kleineren Bibliotheken im Rahmen eines Verbundes aus, der seine Angebote auf eine große Zahl von Partnern im ländlichen Raum Nutzer*innen- und standortbezogen in überzeugender Weise ausdehnt. Zwei Außenstellen in Dorfläden, an die zuvor bestellte Bücher geliefert werden, erweitern auch für die dortigen Dorfbewohner*innen das Angebot. Innerhalb des gesamten Verbundes können Bücher kostenlos in die Heimatbibliothek bestellt werden. Allen Bürger*innen im Landkreis ist ein gleichberechtigter Zugriff auf Medien möglich. Da der Zugriff bequem von zuhause aus erfolgen kann, erhöht das Bibliotheksangebot die Qualität der Versorgung mit Informationen und Medien auf dem Land deutlich. Als digitale Zweigstelle für alle Leser*innen steht zudem die Franken-Onleihe zur Verfügung. Diese beeindruckende Vernetzung, die für das BIZ Haßfurt von zentraler Bedeutung ist, stellt ein vorbildliches Modell bibliothekarischer Arbeit im ländlichen Raum dar.

Das BIZ Haßfurt hält mit seiner klugen und pragmatischen Arbeitsweise ein interessantes Angebot für alle Nutzer*innengruppen bereit. Mit seinem im Eingangsbereich aufgestelltem „Infohaus“, bestehend aus einer Multimediasäule mit Tablet-Computer, ist es eines von 35 Standorten des Projekts „Ort der Begegnung“ des Goethe Instituts und leistet wichtige Integrationsarbeit für zugewanderte Menschen. Mit seinen vielfältigen Angeboten der Leseförderung, zu denen auch ein neu gegründeter Leseclub und der Einsatz eines Lesehundes gehören, unterstützt das BIZ Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Sprach- und Lesekompetenz. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Schulbibliothek kooperiert systematisch mit Schulen und Kindergärten der Kommune und bietet den jeweiligen Klassenstufen angepasste und didaktisch aufbereitete Veranstaltungen an. Eine neue „Bibliothek der Dinge“, bei der Gegenstände wie Nähmaschinen, E-Book-Reader, Action-Cams, Laminiergeräte, Outdoor-Spiele und viele andere Geräte entliehen werden können, leistet einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit. Zur Unterstützung der Digitalisierungsoffensive an den ortsansässigen Schulen und als Reaktion auf die pandemiebedingt notwendig gewordene kontaktlose Ausleihe, entwickelte das BIZ den Plan, eine 24-Stunden-Abholstation an zentraler Stelle im Ortszentrum anzubieten, um dort, wo sich die Menschen aufhalten, eine noch komfortablere Nutzung der Angebote des BIZ zu ermöglichen.

Zur Website des BIZ Haßfurt

Preisverleihung

Die Preisverleihung fand am Samstag, dem 23. Oktober 2021 in Haßfurt statt. Der Preis wurde von Dr. Frank Mentrup, Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes, sowie Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer derDeutsche Telekom Stiftung, in Haßfurt überreicht.     Dr. Frank Mentrup, Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes hob die wichtige Rolle von Bibliotheken gerade in kleinen Kommunen und Regionen hervor: „Das BIZ Haßfurt hält mit seiner klugen und pragmatischen Arbeitsweise ein interessantes Angebot bereit, um die Menschen in seiner ländlich geprägten Region mit Medien, Informationen und Bildungsangeboten zu versorgen. Ob mit seinem Bücherlieferdienst in zwei Dorfläden der Region, mit seiner „Bibliothek der Dinge“, bei der Gegenstände wie Nähmaschinen, E-Book-Reader, Action-Cams oder Laminiergeräte entliehen werden können, oder mit einer Multimediasäule mit zahlreichen Informationen für zugewanderte Menschen: Diese Arbeit stellt ein vorbildliches Modell bibliothekarischer Arbeit im ländlichen Raum dar.“   Zur herausragenden Bildungsarbeit des BIZ ergänzte Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung: „Mit seinen Angeboten der Leseförderung, zu denen auch ein neu gegründeter Leseclub und ein Lesehund gehören, unterstützt das BIZ in vorbildlicher Weise Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Sprach- und Lesekompetenz. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Schulbibliothek kooperiert systematisch mit Schulen und Kindergärten der Kommune und bietet den jeweiligen Klassenstufen angepasste und didaktisch aufbereitete Veranstaltungen an. Hier zeigt sich, wie sinnvoll und erfolgreich die Kooperation von schulischen und außerschulischen Bildungspartnern – gerade auch in ländlichen Regionen – sein kann.“

Annelie Ebert, Leiterin des Bibliotheks- und Informationszentrums Haßfurt bedankte sich im Namen aller Mitarbeiter*innen: „Wir haben uns über diese Auszeichnung unheimlich gefreut. Zumal wir damit nicht gerechnet haben. Es ist eine Würdigung unserer jahrelangen Arbeit und zugleich eine Anerkennung, stellvertretend erhalten für alle engagierten Bibliotheken im ländlichen Raum.“

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Preisverleihung Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2021
Preisverleihung Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2021
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Preisträger 2020
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Stadtbibliothek Gotha
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Außenansicht Stadtbibliothek Gotha
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Die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres 2020 in kleinen Kommunen und Regionen“ erhält die Stadtbibliothek Gotha. Die Bibliothek in Gotha mit seinen 46.000 Einwohner*innen zeichnet sich durch ihre hervorragende, auf sehr unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte Bildungs- und Medienarbeit aus. Dazu gehören u. a. das modular aufgebaute Kinder- und Jugendprojekt „Literatur und Zeitgeschichte“, das Kinderprojekt „Vorlesen an ungewöhnlichen Orten“, die Seniorenakademie, die Erzählcafés sowie die Kinder-Uni in Kooperation mit Museumslöwen e. V. Darüber hinaus ist die Bibliothek Sitz des Kinder- und Jugendforums als Gremium für kommunale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Gotha. Die Stadtbibliothek Gotha stellt mit Makerspaces und zahlreichen digitalen Medien außerschulische Angebote bereit, um das Interesse bei Kindern insbesondere für naturwissenschaftliche Themen zu wecken. Zudem ist die Bibliothek Sitz des Kinder- und Jugendforums als Gremium für kommunale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Gotha. Durch diese breite Vernetzung sowie die Entwicklung sozialer und kultureller Begegnungsformate ist die Stadtbibliothek Gotha eine wichtige Kultur- und Bildungseinrichtung sowohl für die Gothaer Stadtgesellschaft als auch für die Region.

Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung und Mitglied der Jury, ergänzt: „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr gleich zwei Bibliotheken auszeichnen und damit auch das großartige Engagement kleinerer Stadt- und Gemeindebibliotheken sichtbar machen. Die Stadtbibliothek Gotha zeichnet sich durch ihre vielseitige Bildungs- und Medienarbeit wie der Kinder-Uni, der Seniorenakademie oder ihren Erzählcafés aus. Damit ist sie ein wichtiger kultureller und gesellschaftlicher Bildungsort für Gotha und seine Umgebung.“

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In Kooperation mit

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Seit 2020 wird auch die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ von dbv und Deutsche Telekom Stiftung vergeben.